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	<title>Energie     &#187; Umwelt</title>
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		<title>Gerechte Löhne und Treibstoffe</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 19:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. November 2013 stimmen wir an der Urne über wichtige Vorlagen ab, unter anderem über die Volksinitative «1:12» - Für gerechte Löhne (Arbeit ist auch Energie: erbrachte Leistung innerhalb einer bestimmten Zeit) Was ist ein gerechter Lohn? Kann die &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=353">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. November 2013 stimmen wir an der Urne über wichtige Vorlagen ab, unter anderem über die</p>
<p><strong>Volksinitative «1:12» - Für gerechte Löhne</strong></p>
<p><em>(Arbeit ist auch Energie: erbrachte Leistung innerhalb einer bestimmten Zeit)</em></p>
<p>Was ist ein gerechter Lohn? Kann die Marktwirtschaft, bzw. können die Unternehmen dies selber regeln? Ist die Einführung einer Lohnuntergrenze sinnvoll oder notwendig?  Ist eine bestimmte Lohnbandbreite, wie dies die Volksinitiative vorschlägt, die bessere Lösung?</p>
<p>Werden nach einer allfälligen Annahme der Initiative die Grossunternehmen die Schweiz verlassen? Welches EU-Land bietet  einen ähnlich hohen Lebensstandard wie die Schweiz?  -Sind Deutschland als Wirtschafts-Lokomotive Europas oder Frankreich mit der «Reichensteuer» Alternativen?<br />
Interessant sind die Länder Dänemark und Norwegen. Sie liegen jedoch nicht zentral in Europa. Gehen die Unternehmen zurück nach England oder Amerika? - Wieso muss alles der Staat regeln? Ein Staat basiert auf dem Fundament der Gesellschaft. Und die Gesellschaft  scheint im Wandel.</p>
<p>Während wir an der Urne über gerechte Löhne oder über die Bandbreite der Besoldung innerhalb der Firma abstimmen können, demonstriert in Chile die junge Bevölkerung auf der Strasse für eine gerechtere Einkommensverteilung und Zugang zu Bildung für alle.<br />
Die Hälfte der Familien haben im Monat 800 Franken oder weniger zur Verfügung. Abgeordnete im Kongress verdienen 20'000 Franken im Monat.<br />
Der gesetzliche Mindestlohn ist tiefer als das günstigste Hochschulstudium pro Monat kostet. Dabei ist Chile eines der reichsten Länder Lateinamerikas. - Nachzuhören im Radio «SRF 1», in Sendung «Pinochets Erbe lastet auf Chiles Demokratie».</p>
<p>Als Podcast zu finden unter <a href="http://www.srf.ch/sendungen/international">http://www.srf.ch/sendungen/international</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Änderung des National-Strassenabgabegesetzes (Autobahnvignette)</strong></p>
<p>Wer kennt sie nicht die Wartezeiten bei den Mautstationen im Ausland. Die alljährlichen Staus während den Ferienzeiten oder stockender Verkehr bei hohem Verkehrsaufkommen. Die Autofahrer und einige Politiker wünschen sich sechsspurige Autobahnen. Während einzelne Verkehrsexperten darauf hinweisen, dass der Ausbau der Strassen nur kurz- bis mittelfristig eine Entlastung bringt. Die Mobilität und der Treibstoffverbrauch nehmen seit Jahren zu. Während in der Schweiz der Heizölverbrauch seit Mitte der 70er Jahren um rund 45% zurückgegangen ist, stieg der Treibstoffverbrauch in der gleichen Zeit um 88%!</p>
<p>Ist es wirtschaftlich Strassen auszubauen um zeitweilige Kapazitätsspitzen aufzunehmen während in der übrigen Zeit die Strassen «verkehrsarm» bleiben? Beim Ausbau sind die nachfolgenden Betriebs- und Unterhaltskosten nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Statt Mautstationen oder Vignettenkleber werden zukünftig vermutlich fest installierte Geräte in Autos die Wegstrecken auf den Autobahnen aufzeichnen, bzw. die Gebührenhöhe ermitteln und die Zahlung auslösen.</p>
<p>Dies lässt sich gebietsweise (OEV-Zonenmodell) auch auf alle Strassennetze ausdehnen. In Stadtzentren können öffentliche Dienste, Anwohner und Gewerbetreibende mit geringeren Gebühren belastet werden als Auswärtige.</p>
<p>Die Verkehrsströme lassen sich über den Tarif kanalisieren und zeitlich steuern. Der Tarif beeinflusst die Wegroute. Auch lassen sich Tarifanpassungen oder eine Lenkungsabgabe einfach vornehmen oder integrieren.</p>
<p>Oder gibt es zukünftig nur noch die Kilometerabgabe? Das heisst, wir zahlen dann eine Gebühr pro gefahrenen Strassenkilometer. Die prepaid-Karte lässt grüssen.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"> → Sind wir mit dieser Entwicklung auf dem richtigen Weg? ­</span></p>
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<div id="attachment_358" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/11/pac_car_II.jpg"><img class=" wp-image-358 " title="pac_car_II" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/11/pac_car_II.jpg" alt="" width="600" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">pac car ll ETH Zürich</p></div>
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<p style="padding-left: 60px;"><strong><span style="color: #3366ff;">Wieviel kostet die Gebühr für die Benutzung eines Strassenkilometers?</span></strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">Dazu ein kleines Rechenbeispiel</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">Strassenausgaben ca. 7.2 Mrd Franken (Jahr 2010)</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> (Strasseneinnahmen 8.3 Mrd. Franken. (Inkl.Mineralölsteuer, Vignettengebühr, LSVA, Mfk-Steuer, Mwst)</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Endverbrauch Benzin: 3'166'000 Tonnen  = 2.374 Mrd. Liter</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Endverbrauch Diesel: 2'308'000 Tonnen  =  2.780 Mrd. Liter</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Total Treibstoffe (2010)                       ca. =  5.155 Mrd. Liter</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Bei der Annahme, dass der durchschnittliche Verbrauch der Fahrzeuge </span><br />
<span style="color: #3366ff;">(LKW, PKW)  10 Liter Treibstoff auf 100 km beträgt, resultiert eine Reichweite</span> <span style="color: #3366ff;">von 51.552 Mrd. Kilometer. Die Kosten pro Strassenkilometer betragen dann: </span><br />
<span style="color: #3366ff;">7.2 Mrd. Franken / 51.552 Mrd. Km = 0.13 Fr./km. <strong>Das heisst pro gefahrenen Strassenkilometer wären ca. 0.13 Franken Gebühr fällig.</strong></span><br />
<span style="color: #3366ff;"> (Autobahnvignette, LSVA, Mineralölsteuer und kantonale MFK-Steuer, würden durch die Strassenkilometergebühr bezahlt. Dadurch wäre der Treibstoffpreis entsprechend günstiger)</span></p>
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		<title>Verbrannte Bilder und Ressourcen</title>
		<link>http://planundwerk.ch/energie/?p=322</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 11:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell Werte vernichtet werden können zeigen zwei Beispiele die uns aber auch bewusst machen: Nur wer den Wert der Dinge kennt, kann verantwortungsvoll handeln! 1) Verbrannte Bilder - Kunst Wie kürzlich in der Zeitung zu lesen war, sind jetzt &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=322">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Wie schnell Werte vernichtet werden können zeigen zwei Beispiele</span><br />
<span style="color: #808080;"> die uns aber auch bewusst machen:</span><br />
<span style="color: #808080;"> Nur wer den Wert der Dinge kennt, kann verantwortungsvoll handeln!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>1) Verbrannte Bilder - Kunst</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Wie kürzlich in der Zeitung zu lesen war, sind jetzt die Räuber aus Osteuropa verhaftet </span>worden, die letzten Oktober aus der Rotterdamer Kunsthal sieben <span style="color: #000000;">wertvolle</span> Gemälde</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/08/pablo-picasso_tete-d-arlequin.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-323" title="pablo picasso_tete d arlequin" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/08/pablo-picasso_tete-d-arlequin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vernichtet: Tête d'Arlequin von Pablo Picasso</p></div>
<p>entwendeten. In der Heimat versuchten Sie die Bilder für 50'000 Euro zu verkaufen.<br />
Da sich kein Käufer fand, übergab der Anführer der Räuber seiner Mutter die Bilder zur Aufbewahrung. Diese versteckte die Bilder in einem leerstehenden Gebäude und später dann auf dem Friedhof. Als die Polizei immer mehr Fragen stellte, entschloss sich die Mutter des Räubers das Beweismaterial zu beseitigen. Sie ging auf den Friedhof, grub die Bilder aus, zündete ein Feuer an und verbrannte die Bilder von Picasso, Matisse und Gauguin. - Wert der Bilder, über 14 Millionen Euro!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2) Verbrannte Ressourcen - Ägypten</strong><br />
"Ein Solarplan für Ägypten - Die Sonne soll Ägypten helfen, die milliardenschweren Energiesubventionen zu senken" Eva Augsten, freie Journalistin<br />
In ihrem Bericht macht Frau Augsten folgende Aussagen:</p>
<blockquote><p>Oel und Gas mache Ägypten heute arm. Der Verbrauch von Gas und Oel übersteige heute die eigene Produktion. Die Energie werde subventioniert. Diesel koste 10 Cent pro Liter, Benzin 18 Cent. Der Staatshaushalt für 2012/13 betrage circa 60 Milliarden Euro.<br />
Die Energiesubventionen mache ein Viertel des Staatshaushaltes aus. Doch die Subventionen kurzerhand zu streichen könne sich die Regierung noch weniger leisten.<br />
Die im April vom Internationaler Währungsfonds IWF verlangte Reduktion der Energiesubventionen für die Zusage eines Milliardenkredits sei in Anbetracht der steigenden Spritpreises (und Verteuerung der Endprodukte) politisch nicht umsetzbar.</p>
<p>Beim Strom sähe es nicht besser aus. Ueber 90 Prozent der ägyptischen Kraftwerke werden mit fossilen Brennstoffen betrieben. Der Rest des Stromes komme im Wesentlichen vom Assuan-Staudamm. Die Alternative zu Oel und Gas sei leicht auszumachen. Die Sonne sei die bei weitem grösste Energieressource des Landes.<br />
Mehr als 2'200 Kilowattstunden Sonnenenergie treffe jährlich auf jeden Quadratmeter des Landes, an vielen Stellen deutlich mehr. Mehr als zwei Drittel der Landesfläche seien Wüstenflächen. Würde man diese Sonnenenergie mit einem Wirkungsgrad von einem Prozent ernten, würde man das Equivalent von 30 Millionen Barrel Oel am Tag erhalten.<br />
Zum Vergleich: Ägyptens Oelproduktion lag 2011 bei etwa 735'000 Barrel Oel pro Tag.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie schwierig es ist, nach dem Zerfall des Mubarak-Regimes ein Demokratieprozess in Gang zu setzen ist gerade in Ägypten ersichtlich.<br />
Die sozialen Unruhen und die Instabilität im Lande ermöglichen zurzeit keinen sicheren und wirtschaftlich geordneten Aufbau. Auch in den Nachbarländern<br />
ist die politische Lage nicht besonders stabil. Der Tourismus und damit ein wichtiger</p>
<div id="attachment_327" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/08/MENA_karte-wikimedia_org.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-327" title="MENA_karte wikimedia_org" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/08/MENA_karte-wikimedia_org-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">MENA-Staaten (Middle East &amp; North Africa)<br />(wikimedia)</p></div>
<p>Wirtschaftsfaktor stagniert oder geht zurück. Das Geld für den Ausbau der Infrastruktur fehlt. Sind keine verlässlichen Handlungspartner vor Ort sind auch Geldgeber nicht bereit zu investieren. Geld fliesst ab. Es wird in anderen Länder investiert. Zusammen sind Nordafrika und der Mittlere Osten wichtige Erdöllieferanten. Das die Ressourcen endlich sind zeigt jetzt aber Ägypten. Für die Region wäre es vorteilhaft neue Allianzen einzugehen und die Erdöleinnahmen besser anzulegen. Was wäre wenn die Erdölförderländer sich zusammenschliessen und das "Erdöl an der Quelle" massiv besteuern? - Der Erdölpreis bzw. der Preis für die Förderrechte erhöht sich. Mit diesen Einnahmen könnte der Staatshaushalt, die Infrastruktur, die Energiewende, usw. finanziert werden. Die MENA-Staaten* (Middle East &amp; North Africa) exportierten im Jahr 2011 rund 935 Megatonnen Erdöl. Dies entspricht einem Weltanteil von 43 Prozent.<br />
Zum Vergleich Europa hatte 2011 einen Mineralölverbrauch von 682 Megatonnen.<br />
Das sind rund 16 Prozent vom Weltverbrauch.</p>
<p><span style="color: #808080;"> * MENA - Staaten</span><br />
<span style="color: #808080;">Ägypten, Algerien, Bahrain, Irak, Iran (Islamische Republik), Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Eine einfache Rechnung:<br />
Würde der Aufschlag nur 0.10 Euro/Liter betragen, ergibt dies beim Export von 935 Megatonnen Erdöl (ca. 1'092 Milliarden Liter) die Summe von 109 Milliarden Euro pro Jahr. - Auf 10 Jahre hinaus - bei konstanten Export-/Abnahmemengen - erhielten die MENA-Staaten die Summe von 1'090 Milliarden Euro!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Benzinpreise im Vergleich  </strong><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><em><br />
siehe auch Artikel</em></span>  <a title="Wenn aus Erdöl Benzin wird" href="http://planundwerk.ch/energie/?p=99">Wenn aus Erdöl Benzin wird</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">→ In Ägypten kostet der Liter Benzin 0.18 Euro</span></p>
<p><span style="color: #000000;">→ In der Schweiz kostete der Liter Benzin 1.86 Franken.<strong><br />
Davon sind rund 0.88 Franken Abgaben und Steuern (47%)<br />
</strong>Benzin bleifrei 95, Tankstellenpreis 2012</span></p>
<p><span style="color: #000000;">→ In Deutschland kostete der Liter Benzin 1.48 Euro.<strong><br />
Davon sind rund 0.94 Euro Abgaben und Steuern (63%)</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Benzin Super plus, Tankstellenpreis 2008</span><em></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch diese Einnahmen könnten die MENA-Staaten die Energiewende mit Solarthermie (Wärme/Kühlung/Strom) gut bewerkstelligen. Innerhalb der Gemeinschaft könnte mit Krediten und Gegengeschäften ausgeholfen werden. Der Internationaler Währungsfonds IWF würde entlastet. Für die Region mit den verschiedenen Religionen eine Chance und Herausforderung  durch eine gemeinsame «Preispolitik» die Zukunft neu zu gestalten.</p>
<p><strong>Die fünf grössten Förderländer (konventionelles Erdöl)</strong><br />
2011, in Megatonnen (Mt)</p>
<p>Saudi Arabien                  526 Förderung;              361 Export<br />
Russland                         509 Förderung;              290 Export<br />
USA                                 352 Förderung;              443 Import<br />
Iran                                  206 Förderung;              127 Export<br />
China                              203 Förderung;               253 Import<br />
.....<br />
Ägypten                             35 Förderung;               .?. Import</p>
<p>MENA-Staaten            1'455 Förderung,(36%)     935 Export,(43%)<br />
Welt                            3'998 Förderung,(100%) 2'158 Export,(100%)</p>
<p>Einheiten<br />
1 Megatonne = 1 Millionen Tonne<br />
1 Tonne Erdöl = 7.35 bbl (Barrel, Fass)<br />
1 bbl = ca.159 Liter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 90px;">
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		<title>Gasland</title>
		<link>http://planundwerk.ch/energie/?p=275</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 18:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://planundwerk.ch/energie/?p=275</guid>
		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm «Gasland» von John Fox aus dem Jahr 2010 zeigt eindrücklich die Problematik der Erdgasförderung (Fracking-Methode) in Amerika. Es lohnt sich den Film (103 Min.) auf Arte anzuschauen! http://www.arte.tv/guide/de/sendungen/JT-010667/gasland http://future.arte.tv/de/thema/wie-weiter-mit-dem-schiefergas Aktueller Film gasland ll, 2013, John Fox (Fortsetzung) http://www.gaslandthemovie.com/ &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=275">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/gasland.png"><img class="alignleft  wp-image-276" title="gasland" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/gasland.png" alt="" width="318" height="131" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #d52930;"><strong>Der Dokumentarfilm «Gasland» von <em>John Fox</em></strong></span><br />
<span style="color: #d52930;"><strong> aus dem Jahr 2010 zeigt eindrücklich die Problematik</strong></span><br />
<span style="color: #d52930;"><strong> der Erdgasförderung (Fracking-Methode) in Amerika.<br />
</strong><br />
Es lohnt sich den Film (103 Min.) auf <em>Arte</em> anzuschauen!</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">http://www.arte.tv/guide/de/sendungen/JT-010667/gasland</span><br />
<span style="color: #3366ff;">http://future.arte.tv/de/thema/wie-weiter-mit-dem-schiefergas</span></p>
<p><span style="color: #d52930;">Aktueller Film</span><br />
<span style="color: #d52930;"> gasland ll, 2013, John Fox (Fortsetzung)</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">http://www.gaslandthemovie.com/</span></p>
<p>Wir haben den Film «gasland» als Leseartikel<br />
zusammengefasst und mit weiteren Beiträgen ergänzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Umweltgesetze in Amerika</strong></p>
<p>1972 unterzeichnete Präsident <em>Richard Nixon</em> das Wasserreinheitsgesetz.<br />
Durch <em>Dick Cheney</em> wird im Kongress im Energiegesetz die Erdöl- und Erdgasindustrie vom Trinkwassersicherheitsgesetz ausgenommen. Ebenso vom<br />
Luftreinheitsgesetz und Umweltschädigungsgesetz.</p>
<p><em>Dick Cheney</em> wurde 2000 Vice-Präsident der USA. Davor war er fünf Jahre Geschäftsführer von <em>Halliburton</em>. Als eine seiner ersten Amtshandlungen<br />
bildete er die Projektgruppe Energie. Deren Mitglieder - führende Köpfe der Firmen: <em>PFC</em> <em>Energy, BP, Royal-Dutsch Shell, Enron, American Petroleum</em> - trafen sich etwa vierzig mal. Mit den Vertretern der Umweltgruppe traf man sich einmal.  Die Lobby konnte ein Schlupfloch im Trinkwassersicherheitsgesetz durchsetzen.<br />
Oel- oder Gasfirmen hatten danach eine "Sondergenehmigung" nachweislich gefährliche Materialien unkontrolliert in unterirdische Trinkwasserbestände oder in deren Nähe einzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fracking in Amerika</strong></p>
<p>Frackingflüssigkeit besteht aus 596 Chemikalien. Für jedes Fracking werden 4 bis 26 Millionen Liter Wasser benötigt. (1 bis 7 Millionen Gallonen)<br />
Jedes zusätzliche Fracking benötigt wieder 26 Millionen Liter Wasser. Ein Bohrloch kann bis zu 18 mal für Fracking benutzt werden.</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/united-states-of-america_map.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-278" title="united states of america_map" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/united-states-of-america_map.jpg" alt="" width="639" height="393" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bohrungen begannen im Westen der Vereinigten Staaten: New Mexico, Colorado, Texas, Wyoming, Oklahoma und im Süden: Arkansas, Louisiana, Delaware</p>
<pre>450'000 Bohrlöcher x 18 X 1 bis 7 Millionen Gallonen  
=  40 Billionen Gallonen Wasser oder 
= 150 Billionen Liter Wasser</pre>
<p>In all diesem Wasser ist die Frackingflüssigkeit.<br />
Geplant sind 50'000 Gaslöcher auf einer Strecke von 120km nach Osten entlang des Delaware River und hunderttausende weitere an verschiedenen Orten in New York, Pennsylvania, Ohio, West Virginia.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gefahren und Auswirkungen des Fracking</strong></p>
<p>Wasser schmeckt metallisch - Den Tieren fallen Haare aus - <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/water-not-to-drink1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-280" title="water not to drink" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/water-not-to-drink1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Katzen mussten erbrechen - Frackingwasser wird illegal auf Felder und Gewässer entsorgt - Probleme mit dem Wasser - Gesundheitsprobleme - Explosionsgefahr - Zerstörung von Land und Boden - Vertrauensverlust in staatliche Instanzen -<br />
tote oder kranke Tiere - Eindruck der Vertuschung -<br />
→kein normales Leben mehr möglich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>United States Environmental Protection Agency, (EPA)</strong><br />
Föderale Umweltschutzbehörde<br />
<em>Weston Wilson</em> (hinterfragt kritisch seine eigene Regierungsbehörde)</p>
<blockquote><p>«Das neue Energiepolitik-Gesetz wurde 2005 unter der Regierung Bush verabschiedet. Wenn der Präsident sagt, es geht um Verwaltungsaufgaben, untersucht das nicht weiter, fördert vielmehr die Wirtschaft, dann wird das so gemacht. -Diese ganze Branche kauft schon seit 100 Jahren die Menschen die sie mit Giften belasten. Wenn Sie Land erstehen, dann oft mit einer Stillschweigeklausel, für diejenigen die der Oel- und Gaswirtschaft Verseuchungen vorwerfen...Die Beweispflicht sollte bei den Konzernen liegen. -Wir leben in Amerika, wir sollten die Geheimniskrämerei der Konzerne nicht hinnehmen.<br />
Erst recht nicht wenn Sie hinter unserem Haus operieren. Die Firmen sollten der Regierung beweisen, dass ihre Praktiken ungefährlich sind. Wir müssen den Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen. Aber das wird nicht gemacht. Wir sitzend schlafend am Steuer. Glauben sie bloss nicht, dass sich in der EPA was ändern wird nur weil Obama gewählt wurde. - Selbst wenn die Hinweise nicht zutreffen, müsste man ihnen nachgehen. Die Bürger der USA haben es nicht verdient, geheimgehaltenen Chemikalien ausgesetzt zu werden. Sowas darf es in Amerika nicht geben. - Die EPA ist da nicht zuständig.<br />
Wir als Regierungsbehörde sollen nicht einmal ihre Fragen beantworten. Dabei sollten wir als Regierungsbehörde genau dazu angewiesen werden».</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anzahl Lastwagenfahrten für den Auf- und Abbau eines Bohrturmes</strong></p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/bohrturm.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-281" title="bohrturm" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/bohrturm-300x168.png" alt="" width="300" height="168" /></a>Ein Bohrturm wird für 3 bis 4 Wochen installiert. In dieser Zeit wird bis zu 3'000 Meter in das Schiefergestein gebohrt. Für die Fertigstellung der Gasförderstelle von der Erstbohrung bis zum ersten Fracking sind<br />
<strong>1'150 Lastwagenfahrten</strong><br />
notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese verteilen sich wie folgt:</p>
<p>10-45       Auf- und Abbau, Zufahrt LKW-strassen<br />
30            Bohrturm<br />
25-50       Bohrflüssigkeit und Material<br />
25-50       Bohrausrüstung, Futter, Bohrgestänge<br />
15            Bohrturm, Aufbau und Rückbau<br />
10-20       Schlussflüssigkeit und weitere Ladungen<br />
5              Geräte für den Rückbau<br />
150-200   Frackingausrüstung, spez. LKW, Hochdruckpumpen und Tanks<br />
400-600   Frackingwasser Tanklastzug, pro Bohrloch<br />
20-25       Frackingsand<br />
200-300   Entsorgung des Rückflusswassers</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>Von der gesamten Wassermenge die in den Boden gepresst, 
wird kommt nur die Hälfte wieder hoch!</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bevor das Wasser abtransportiert wird, bevor es entsorgt werden kann, wird es in einer Erd- Ton- oder Kalkgrube gesammelt.</p>
<div id="attachment_282" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/grube-frackingwasser.png"><img class="size-medium wp-image-282" title="grube frackingwasser" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/grube-frackingwasser-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Grube für den flow-back (Frackingwasser)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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<p>Zu jedem Bohrloch gehört eine Miniraffinerie und eine Speichereinheit.<br />
Strömt das Gas aus den Boden ist es feucht. Der Separator erhitzt es, das<a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Raffinerie-Speicher.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-283" title="Raffinerie Speicher" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Raffinerie-Speicher-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a> Wasser verdunstet. Die Chemikalien und die flüchtigen Verbindungen werden direkt vor Ort zur Verdunstung gebracht. Nur das Gas wird in eine Pumpleitung gebracht und durchläuft dann weitere Stadien der Veredelung.<br />
Die grossen Behälter in der Nähe der Bohrstelle sind Kondensat-Tanks. Darin wird das Kondensat gelagert bis es abtransportiert werden kann.<br />
Es handelt sich dabei um unbrauchbares Restwasser, Produktwasser bis zu <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Separator.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-284" title="Separator" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Separator-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>minderwertigem Kerosin. So ein Tank sondert flüchtige organische Verbindungen ab.<br />
Rund um die Uhr. Das Umweltschutzamt von Wyoming hat oft vor den bedenklich hohen Ozonwerten gewarnt. Die Luft in Sublette County die die Leute einatmen ist noch schlechter als die Luft von Los Angeles.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der Sonderregelung sind Frackingchemikalien urheberrechtlich geschützt.</p>
<p>Jedes Umweltgesetz zum Schutz der Gesundheit wird beim Fracking<br />
ignoriert, dabei sind Auswirkungen auf des Nervensystem äusserst tückisch.<br />
Menschen die in der Nähe eines Bohrfeldes sind inhallieren diese Chemikalien.<br />
- Arbeiter oder die Leute die 300 Meter vor oder hinter dem Haus ein Bohrfeld haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Texas - Schadstoffe in der Luft</strong><br />
Ballungsraum Dallas, Arlington, Fort Worth<br />
<em>Dr. Al Armendariz</em>, Experte für Luftqualität</p>
<blockquote><p>«Das ist eine Karte der Regierung. Jeder dieser Punkte steht für ein Oel- oder Erdgasbohrloch oder mehrere. Ein Punkt entspricht einem Feld darauf können fünf bis zehn Bohrlöcher sein. Rund um Fort Worth können also 10'000 Bohrlöcher angelegt <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/bh-Fort-Worth.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-287" title="bh Fort Worth" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/bh-Fort-Worth-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>sein. Die Umweltschutzbehörde von Texas wusste nichts, die haben keine Ahnung wieviele Bohrlöcher angelegt wurden.<br />
- Wie sah es genau aus mit den Emissionen. - Wir wollten uns nicht auf die Zahlen der Regierung verlassen, die hat ja indirekt zugegeben, dass sie hinsichtlich der Emissionen nicht Bescheid wusste. Also haben wir uns selber ein Bild gemacht. Mittlerweile wissen wir, dass die Emissionen höher sind als alle Fahrzeuge in Fort Worth und Dallas zusammen».</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Die Emissionen der Erdöl- und Gasindustrie waren in den letzten Jahren höher als alle von Fahrzeugen verursachten Emissionen in der Grossregion. Die Kataster der Regierung zeigen einen Ausstoss von 200 Tonnen/täglich für Fahrzeuge PKW, LKW, Lieferwagen<br />
und Motorrädern. Die Auswirkungen sind Ozon und Feinstaub in der Luft. Der Ausstoss der Erdöl- und Gasindustrie liegen allein bei Fort Worth bei 200 Tonnen/täglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Infrarotkamera1.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-304" title="Infrarotkamera" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Infrarotkamera1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Diese Bohranlagen brauchen Diesel.<br />
Manche 3'000 Liter pro Tag.<br />
Auch die Kondensattanks sondern etwas<br />
Emissionen ab.<br />
Durch eine Infrarotkamera betrachtet<br />
sind die Kohlenwasserstoffe sichtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Louisiana -  Schadstoffe im Wasser</strong><br />
<em>Wilma Subra</em>, Chemikerin</p>
<blockquote><p>«In der ganzen Gegend ist das Grundwasser verseucht. Durch die Produktionsprozesse, die Bohrungen und die Gruben mit Oelabfällen ist hier alles mit zahlreichen Schwermetallen verseucht, darunter Barium (das in Bohrflüssigkeit vorkommt), Arsen, Cadmium, Chrom, Blei. - Menschen die viel Sport betreiben und demzufolge auch Trinken leiden an Arsenvergiftung. Im Krankenhaus haben die Aerzte die Ehefrau rausgeschickt und den Mann gefragt, könnte es sein dass ihre Ehefrau sie vergiften will?»</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Louisiana1.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-289" title="Louisiana" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Louisiana1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>In diesem Teil von Louisiana und südlich angrenzenden Golf von Mexiko sammeln sich seit 60 Jahren die Abfälle der Oel- und Gasindustrie. Ein Drittel des amerikanischen Erdgases verlässt diesen Umschlagplatz. Dort werden alle Nebenprodukte und Abwässer im Meer versorgt. In der Hoffnung, dass sie auf immer verschwinden. Aber durch die Hurricane <em>Sabrina</em> und <em>Katrina</em> kam alles zurück an Land. In den Gewässern hatte sich Sediment angesammelt, nachdem die Menschen jahrzehntelang Abfälle darin entsorgt hatten. Die Sturmflut hat das alles hochgehoben und an Land abgelagert. Die Umgebung war regelrecht mit einer Schicht überzogen. Die ganze Küste entlang: Louisiana Mississippi, Alabama, Texas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Harrisburg, Pennsylvania  (Department of Environmental Protection)</strong><br />
<em>John Hanger</em>, Umweltschutzamt (Interview Auszug)</p>
<blockquote><p><em>Hanger</em>: In Pennsylvania besteht ganz klar die Chance zu umfangreichen Erdgasförderungen.<br />
<em>Fox:</em> Sie haben erklärt sie sind bemüht Umweltschäden zu vermeiden aber auch Wasserverseuchungen seien nicht zu vermeiden. Ist das nicht ein Widerspruch?<br />
<em>Hanger:</em> Darauf will ich ihnen ganz offen antworten: Die perfekte Energiequelle gibt es nicht und es ist völlig richtig das Erdgas da keine Ausnahme darstellt...<br />
Die bisherigen Betroffenen (Menschen denen das Trinkwasser verseucht wurde) sind ausnahmslos versorgt worden...Was zählt ist das Endergebnis. Wir werden<br />
nicht zulassen, das Menschen deren Wasser durch Bohrungen verunreinigt wurde, derartiges Wasser trinken müssen... und bis mir jemand eine  funktionierende<br />
Wasserstoffwirtschaft zeigt, habe ich keine perfekte Antwort auf all diese Fragen. Bis dahin muss ich Abstriche machen. Und damit leben, dass es oft zwei Schritte vor und einen zurück gibt. Das gilt auch für die vielen Entscheidungsprozesse die momentan ablaufen...<br />
<em>Fox:</em> Halten sie es für eine angemesse Lösung Wasser durch Zisternen zu ersetzen?<br />
...</p></blockquote>
<p>(Einige Monate nach dem Interview wurde dem Umweltamt von Pennsylvania die Gelder gekürzt. Ueber 350 Vollzeitstellen und 25% des gesamten Budgets wurden gestrichen. Und das zum Zeitpunkt der wohl umfangreichsten Erdgasbohrungen in der Geschichte Pennsylvanias)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieviel Wasser kann man ersetzen?</strong><br />
Woher kommt das Wasser für die Stadt New York, New Jersey und Philadelphia?</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Wasser-Reservoir1.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-291" title="Wasser Reservoir" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Wasser-Reservoir1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die grünen Bereiche sind Wassereinzugsgebiete von New York und das weisse das Flussbecken des Delaware. Diese Gebiete versorgen bis zu<br />
15.6 Millionen Menschen mit Wasser. (6.8 Millionen in New York, 5.4 Millionen in Pennsylvania, 700'000 in Delaware,<br />
2.9 Millionen in New Jersey)</p>
<p>Es ist weltweit des grösste Reservoir mit nicht aufbereitetem Wasser. Die Reservoirs wurden vor rund 100 Jahren angelegt.<br />
Die Energiewirtschaft hat <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Stand_mog_Bohr.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-293" title="Stand_mog_Bohr" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/Stand_mog_Bohr-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>hunderttausende Hektar im Wassereinzugsgebiet der Stadt New York und im Becken des Delaware gepachtet -  was 50'000 Gasbrunnen bedeuten könnte!<br />
Im Frühjahr 2010 fanden dort noch keine Bohrungen statt. Aber das kann sich jeden Tag ändern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aktuelle Meldung <em>Reuters</em><br />
<strong>Gasexplosion in West Virginia</strong></p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/expl_reuters.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-294 alignleft" title="expl_reuters" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/expl_reuters-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="color: #3366ff;">Gemäss Informationen <em>Reuters</em>, 8. Juli 2013,</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> gab es eine Explosion auf einer Erdgas-Bohrstelle in</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> West Virginia, USA.</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Fünf Menschen mussten mit Brandverletzungen ins Spital eingeliefert werden. Die Untersuchungen zum Unfallhergang laufen. Vermutet wird, dass beim "flow-back"-Verfahren, wo tausende von Litern Frackingflüssigkeit (Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien) aus dem Erdreich zurückgepumpt wird, es zur einer Methangas-Explosion gekommen war.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Gasland Schweiz</strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Die Amerikaner sind vermutlich "Bohrweltmeister" und besitzen grosse Erfahrungen auf dem Gebiet der Tiefenbohrungen. Doch wie der Film eindrücklich aufzeigt, </span><span style="color: #3366ff;">ist diese Anwendung zur Förderung der Rohstoffe höchst umstritten. Einzelne Länder in Europa haben das Fracking-Verfahren sogar verboten. </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Und wie sieht es aus in der Schweiz?</span></p>
<p>In den Medien war kürzlich zu lesen, dass sich sechs Gesellschaften mit diesem Thema auseinandersetzen in der Schweiz zu bohren.<br />
Es sind dies: <em>Thetys Oil, Celtique Energy, Schuepbach Energy, Seag, Petrosvibri und Geo Explorers.</em></p>
<p><em>Seag</em> und <em>Ecorp</em> (Investor, USA) planen in den nächsten zwei Jahren zwölf Probebohrungen in der Schweiz durchzuführen. Investitionssumme: 80 Millionen Franken.<br />
Der Konzern <em>Celtique Energy</em> möchte im Kanton Neuenburg für eine Probebohrung circa 15 Millionen Franken investieren.</p>
<p><em>Patrick Lahusen</em>, Geschäftsführer <em>Seag</em> geht davon aus, wenn die entsprechenden Bewilligungen vorliegen, spätestens im Jahr 2016 im Kanton Bern bohren zu<br />
können.<br />
Der Kanton Bern ist auch Aktionär der <em>Seag</em>. Die <em>Seag</em> (Schweizerische Erdöl AG) ist eine Gesellschaft der <em>Swisspetrol Holding AG</em>.(gegründet 1959)<br />
Damals aus der Erdölverknappung (Suezkrise 1956) und der Sicherstellung der Energieversorgung waren auch einige Kantone an den Gesellschaften beteiligt. Jedoch wurde die <em>Swisspetrol Holding</em> und die Gesellschaften Ende 1994 aufgelöst. Die <em>Seag</em> blieb als Auffanggesellschaft der <em>Swisspetrol</em> bestehen.</p>
<p><a title="Gasbonanza in der Schweiz, Berner Zeitung " href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Gasbonanza-in-der-Schweiz-/story/26304961"><span style="color: #3366ff;">http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Gasbonanza-in-der-Schweiz-/story/26304961</span></a></p>
<p><a title="seag - erdgas" href="http://seag-erdgas.ch/"><span style="color: #3366ff;">http://seag-erdgas.ch/</span></a></p>
<p>Der <em>Bundesra</em>t empfiehlt den Kantonen eine abwartende Haltung. Die Risiken seien noch nicht genügend abschätzbar. Die <em>Berner Regierung</em> lässt Fracking zu: Ein «vorsorgliches Verbot» dränge sich nicht auf. Zudem würden bestehende Gesetze genügen, um allfällige<br />
Vorhaben zu regeln. (<em>Berner Zeitung</em>, Ausgabe 2. Juli 2013)</p>
<p><span style="color: #3366ff;">In der Schweiz ist keine "Gas-Bonanza wie in Amerika" zu erwarten. Das Umweltschutzgesetz ist die gesetzliche Grundlage für die Begrenzung der Emissionen</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> und sehr restriktiv.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"> Beschreitet man den langen Weg - Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien -</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> erscheint die Möglichkeit einer Fracking-Erdgas-Förderung in der kleinen, dichtbesiedelten Schweiz (Wasserschloss Europas) doch eher als Irrweg. Auch in Anbetracht der zusätzlichen Treibhausgasemissionen!</span></p>
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<p><strong><span style="color: #3366ff;">→ Im Film «Gasland» wird auch der Erdölkonzern <em>Shell</em> erwähnt. </span></strong><br />
<strong><span style="color: #3366ff;">Noch drei interessante Meldungen zu <em>Shell</em>:<br />
</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">- Der "Eisbär" von Greenpeace besucht Peter Voser und macht ihn auf die Gefahren aufmerksam in der Arktis nach Oel zu bohren (Juli/August 2012)</span></p>
<p><a title="Greenpeace Eisbär sucht Peter Voser" href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Aktuelle-Medienbilder/Besuch-bei-CEO-Peter-Voser/"><span style="color: #3366ff;">http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Aktuelle-Medienbilder/Besuch-bei-CEO-Peter-Voser/</span></a></p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/greeenpeace-und-peter-voser.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-295" title="greeenpeace und peter voser" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/07/greeenpeace-und-peter-voser-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><span style="color: #000000;">- Der Erdölkonzern <em>Shell</em> unterstützt die <em>ETH Zürich</em> mit einem zweistelligen Millionenbetrag den Bereich Energie auszubauen. (Juni 2013)</span></p>
<p><span style="color: #000000;">- Der Schweizer Manager <em>Peter Voser</em>, langjähriger CEO von <em>Royal Dutch Shell</em> hat Anfangs Mai seinen Rücktritt bekanntgegeben. Als Nachfolger benannt ist </span><br />
<span style="color: #000000;">der Chemieingenieur <em>van Beurden</em> der im März 2014 sein Amt antritt. Er besitzt Erfahrungen im Geschäft der Exploration und Förderung und auch im Bereich von </span><br />
<span style="color: #000000;">Flüssiggas. (Juli 2013)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Sand - Die neue Umweltzeitbombe</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 19:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://planundwerk.ch/energie/?p=206</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Der Sommer ist da! Verbringen Sie ihre Sommerferien an einem Strand? - Ja. Geniessen Sie ihre Ferien am Sandstrand. Den der S a n d könnte nicht mehr lange da sein! Wieso das so ist und warum wir hier &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=206">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/01_sandstrand.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-207" title="01_sandstrand" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/01_sandstrand.jpg" alt="" width="595" height="332" /></a></p>
<p><span style="color: #808080;">Der Sommer ist da!</span><br />
<span style="color: #808080;"> Verbringen Sie ihre Sommerferien an einem Strand? - Ja.</span><br />
<span style="color: #808080;"> Geniessen Sie ihre Ferien am Sandstrand.<br />
Den der S a n d könnte nicht mehr lange da sein!</span></p>
<p><span style="color: #808080;">Wieso das so ist und warum wir hier ein weiteres Umweltproblem zu lösen haben</span><br />
<span style="color: #808080;"> zeigt der Dokumentarfilm <strong>«Sand - Die neue Umweltzeitbombe»</strong> (74 min.)</span><br />
<span style="color: #808080;"> auf dem Sender <em>Arte.</em></span></p>
<p><span style="color: #808080;">Den Filmbericht haben wir hier zusammengefasst.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da im Tagbau immer weniger Sand abgebaut werden kann, wird nebst aus dem Fluss auch aus dem Meer Sand hochgepumpt.</p>
<p>Riesige Schwimmbagger, mit saugarmen ausgestattete Schiffe, können bis 400'000 m3 <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/22_schwimmbagger1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-211" title="22_schwimmbagger" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/22_schwimmbagger1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Sand pro Tag vom Meeresgrund hochpumpen. Diese speziellen Bagger kosten zwischen 20 bis 150 Mio Euro pro Schiff. Um an diesem Markt teilzuhaben braucht es eine Flotte.</p>
<p>Mehrere tausend Schwimmbagger kreuzen durch die Weltmeere. Dies ist ein grosses Geschäft - denn der Sand ist gratis!</p>
<p>Das Problem der Förderung besteht darin, dass bei der Sandansaugung am Meeresgrund, lebende Organismen und Tiere im Staubsaugerrohr durch den Sanddruck</p>
<div id="attachment_212" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/16_saugrohr.jpg"><img class="size-medium wp-image-212" title="16_saugrohr" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/16_saugrohr-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Saugrohr am Meeresgrund (Visualisierung)</p></div>
<p>getötet werden und somit das marine Oekosystem Schaden nimmt. Korallen ziehen sich zurück, kleine Fische und am Ende der Nahrungskette grosse Fische finden keine Nahrung mehr. Die Fischer verlieren ihre Existenz-grundlage. - Der Sand im Meer ist ein wichtiges Lebenselement!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/25_dubai.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-213" title="25_dubai" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/25_dubai.jpg" alt="" width="595" height="333" /></a></p>
<p><strong>Dubai</strong><br />
Es ist günstiger im Meer neuen Baugrund aufzuschütten als auf dem Festland Bauland zu kaufen! Dubai hat eine Menge Sand - Wüstensand. Jedoch ist die runde Körnung des Sandes nicht geeignet zur Betonherstellung. Dubais Sandreserven im Meer sind erschöpft. Das höchste Haus der Welt, der Burj Khalifa, wurde mit Sand aus Australien gebaut!</p>
<pre>Australien verdient mit seinem Sandexport 
jährlich 5 Milliarden Dollar.</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dubai und seine künstlichen Inseln</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/39_dubai-the-world1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-216" title="39_dubai the world" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/39_dubai-the-world1-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>-<em>The Palm</em> (Palmeninsel), 2001 Baubeginn. Kosten 12 Milliarden Dollar. 150 Millionen Tonnen Sand.</p>
<p>-<em>The World</em> (300 künstliche Inseln in Form einer Weltkarte angeordnet)</p>
<p>Bis jetzt Kosten von 14 Milliarden Dollar und dreimal mehr Sandverbrauch als <em>The Palm</em>.<br />
Das Bauvorhaben wurde 2008 infolge der Finanzkrise stillgelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 90px;"><span style="color: #000000;">Genau wie Erdöl, Erdgas und alle anderen nichterneuerbaren <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/47_sand-business-weltweit.jpg"><span style="color: #000000;"><img class="size-medium wp-image-217 alignright" title="47_sand business weltweit" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/47_sand-business-weltweit-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></span></a>Ressourcen ist der Sand Gegen- stand eines Krieg um Rohstoffe der das Leben der Bevölkerung gefährdet und Konflikte zwischen den Staaten schafft. Je stärker die Nachfrage desto fataler der Teufelskreis.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weltweit sind 75 bis 90% der Strände auf dem Rückzug. Der Strand zieht sich zurück. Das Meer holt sich die Häuser. - Wo wir zu nah am Strand bauen, wird der Sand verschwinden. Und ohne Sand keine Strände.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Florida</strong><br />
Die Touristikbranche in Florida Beach ist auf seine Sandstrände angewiesen. Ohne Sandstrände kommen keine Touristen. 9 von 10 Stränden sind in Florida auf dem <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/106_miami-beach-florida2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-220" title="106_miami beach florida" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/106_miami-beach-florida2-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a>Rückzug.  Dabei wird jeweils vor Saisonbeginn künstlich Sand (aus dem Meer) auf die Strände gepumpt. Was ökologisch verheerend ist und nur rein wirtschaftlichen Interessen dient. Der Staat Florida hat schon mehrere Milliarden Dollar dafür ausgegeben.</p>
<p>Aufschüttung sind nur ein Heilmittel auf Zeit. Nach durchschnittlich ein bis zwei Jahren hat das Meer den Sand abgetragen und man muss von vorne beginnen. Dennoch ist diese Methode in Mode. Sehr zur Freude der Aufschüttungsindustrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie Sand entsteht und was passiert wenn zuwenig nachkommt</strong><br />
Von Granit- oder Sandsteinfelsen, durch äussere Einflüsse wie Regen oder Schnee, langsam verwittert und abgetragen, werden Körner durch Flussläufe transportiert und gelangen in hunderten bis tausenden von Jahren als Sandkorn ins Meer.</p>
<div id="attachment_222" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/119_staumauer-weltweit.jpg"><img class="size-medium wp-image-222" title="119_staumauer weltweit" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/119_staumauer-weltweit-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Rot eingetragen: Staumauern weltweit</p></div>
<p>Wieviele Sandkörner gelangen ins Meer?<br />
Als künstliche Barrieren blockieren 80'000 Staudämme die Flüsse in den USA. In China werden Stauanlagen so rasant gebaut, dass bis 2020 kein einziger Wasserlauf das Meer erreichen wird. Weltweit gibt es 845'000 Dämme. Der Sand der an den Stränden liegen soll, steckt hinter den Staudämmen fest. 1/4 der weltweiten Sandreserven sind durch diese Dämme gefangen und gefährdet durch den Sandabbau aus den Flüssen. 50% der Sandflüsse wird nie das Meer erreichen! Wenn bis zum Jahr 2100 nichts geschieht werden unsere Strände bald Geschichte sein.</p>
<p>Zusammen mit dem vorhergesagten Anstieg des Meeresspiegels bilden sie eine oekologische Zeitbombe. Bis zum Jahr 2100 wird der Meeresspiegel um 1 bis 1.5 Meter gestiegen sein. Derzeit leben 100 Millionen Menschen weniger als 1 m über dem Meeresspiegel. Das heisst jedes Sandkorn zählt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/131_malediven.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-223" title="131_malediven" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/131_malediven.jpg" alt="" width="595" height="333" /></a></p>
<p><strong>Malediven</strong><br />
Die Sandräuber plündern die Lagunen rund um die Inseln und verkaufen den Sand an die Baufirmen. Durch die ständigen Sandentnahmen mussten bereits mehrere hundert Inseln evakuiert werden. Inzwischen ist hier die Zukunft eines ganzen Volkes bedroht. Die Hauptstadt Male ist bereits überbevölkert. Durch den Wohnungsmangel werden weitere Wohnungen gebaut. Dafür wird der Sand aus den benachbarten Lagunen verbraucht. Der selbe Sand der eigentlich die Bewohner vor dem Anstieg des Wassers schützen soll!</p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/1281.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-232  " title="128" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/1281-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sandräuber plündern die Lagunen</p></div>
<div id="attachment_234" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/1302.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-234 " title="130" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/1302-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">In Säcken abgefüllt wird der Sand mit dem Schiff nach Male gebracht</p></div>
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<p><strong>Dänemark</strong><br />
Das Land erhebt eine Steuer auf Meersand, seither wird nur noch 12% verbraucht. Vorher über 94%.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>...............................................................................................................................................</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich bezeichne den Sand als den unbekannten Helden unserer Zeit - Den er ist in unserem Alltag allgegenwärtig ohne dass wir uns dessen bewusst werden<br />
(Michael Welland)</p>
<div id="attachment_235" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/02.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-235 " title="02" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Welland, Geologe</p></div></blockquote>
<p>...............................................................................................................................................</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wo wird Sand verwendet</strong><br />
Aus Sand wird nicht nur Glas hergestellt sondern wird auch Siliziumdioxid gewonnen. Eine chemische Verbindung die auch im Wein enthalten ist aber auch in Papier, Wasch- und Reinigungsmittel, Haarspray, Kosmetika, Zahnpasta und anderen Alltagsprodukten.<br />
Auch in Verkehrsmitteln ist dieser Stoff in den Kunststoffen, Leichtmetall, Farbe oder in den Triebwerken der Flugzeuge oder Reifen enthalten.</p>
<p>Ohne hochwertigen Sand könnten keine Chips hergestellt werden für Mikroprozessoren in Computer, Handy oder Kreditkarten. - Sand ist ein elementarer Stoff der zu den wichtigsten Grundlagen unserer modernen Entwicklung gehört.</p>
<p>Der grösste Sandbedarf hat der Bausektor. Seit 150 Jahren wird Sand mit Zement zu Beton vermischt. Er prägt unsere gesamte Infrastruktur und das Gesicht unserer Städte.</p>
<p>Stahlbeton ist das ideale Baumaterial und die Herstellung ergibt niedrige Produktions-kosten. Beton ist weltweit das meistgenutzte Material. 2/3 aller Bauwerke bestehen aus Stahlbeton. Und davon sind wiederum 2/3 aus Sand.</p>
<pre style="padding-left: 120px;">Sandbedarf weltweit: ca. 15 Milliarden Tonnen pro Jahr

Hausbau: ca. 200 Tonnen 
Krankenhaus: ca. 3'000 Tonnen
Atomkraftwerk: ca. 12 Millionen Tonnen
1 Kilometer Autobahn: ca. 30'000 Tonnen</pre>
<p><strong>Indien</strong><br />
Mumbai ist die Finanzhauptstadt des Landes.<br />
Die Landbevölkerung hofft auf ein besseres Leben und dringt in die Städte und Metropolen. Je stärker die Bevölkerung wächst um so schneller wird gebaut.<br />
Der Sandbedarf ist so gross das inzwischen auch der Sand geschmuggelt wird.<br />
Die Sandmafia ist die mächtigste kriminelle Vereinigung Indiens.<br />
Sie beherrscht auch einen grossen Teil des Bausektors in Mumbai.<br />
Sowohl den Bauhandel als auch das Baugeschäft selbst. Ausserdem kontrolliert sie über ihre Kontakte auch die Stadtverwaltung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Marokko</strong><br />
Bis heute wurden 40 bis 50% Sand von den Sandstränden gestohlen.<br />
<a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/811.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-237" title="81" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/811-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dies ist ein ernsthaftes Problem. Die Beute wird auf Lastwagen verladen und sofort an die Unternehmer auf den Baustellen verkauft.<br />
Ungewaschener Sand von den Stränden ist als Material allgemein von schlechter Qualität.<br />
Wird er vor dem Vermischen nicht mit klarem Wasser gründlich ausgewaschen ist er stark korrosiv. Gebäude mit natriumhaltigen Sand erstellt sind gefährdet und können einstürzen. Ironie des Schicksal: Dieser schöne Sand steckt genau in den Hotelanlagen der Urlauber die wegen den schönen Stränden nach Marokko angereist sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Indonesien</strong><br />
Der Fischbedarf wird zu 92% noch traditionell erwirtschaftet. Jedoch gehen durch den Sandabbau im Meer die Korallenriffe verloren, der Fischbestand sinkt und die Fischer verlieren ihre Existenzgrundlage. Die Familien haben kein Einkommen mehr.<br />
Wegen Sandbau im Meer sind bereits 25 Inseln auf der Weltkarte verschwunden.<br />
Durch das verschwinden der Inseln werden die Grenzverläufe neu gezogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Singapur</strong><br />
Der Stadtstaat ist buchstäblich auf Sand gebaut. 20% der Landflächen sind durch Sandaufschüttungen entstanden.<br />
Innerhalb von 30 Jahren hat sich die Bevölkerungszahl verdoppelt.<br />
130 Quadratkilometer Fläche sind dazugekommen.<br />
Bis ins Jahr 2030 soll eine weitere Fläche von 100 Quadratkilometer hinzukommen.<br />
Singapur muss an Land weiter wachsen, wenn es dem Kollaps entgehen will.</p>
<p><strong>Singapur im Jahre 1972, 2006 und 2030</strong> (von links nach rechts)</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/64_1972.jpg"><img class=" wp-image-238 alignleft" title="64_1972" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/64_1972-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/65_20063.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-244" title="65_2006" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/65_20063-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>   <a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/66_20301.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-245" title="66_2030" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/66_20301-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Exportstaaten Kambodscha, Malaysia und Indonesien spüren die Nebenwirkungen des Sandabbaus und stellen ihre Lieferungen ein. Händler und Unternehmer organisieren im Auftrag von Immobliengesellschaften den Sandschmuggel für Singapur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre style="padding-left: 90px;">Das weltweite Handelsvolumen von Sand beträgt 
pro Jahr 70 Milliarden Dollar.
Täglich verschwinden Tonnenweise Sand von 
den Sandstränden der Karibik, Asiens oder Afrikas</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strände erstrecken sich vor der Küste bis zu einer Wassertiefe von 10 bis 12 Meter.<br />
In diesem Bereich bewegt sich der Sand vorwärts und rückwärts.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/94_wellen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-246" title="94_wellen" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/94_wellen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Sand und Wellen haben genügend Platz</p></div>
<div id="attachment_248" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/101_wellen1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-248" title="101_wellen" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/101_wellen1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Durch künstliche Bauwerke ist der Strand gefährdet</p></div>
<p>Sie verflachen sich um sich vor der Brandung zu schützen.<br />
Die Strände passen sich nach einem natürlichen Zyklus den wechselnden Jahreszeiten an.<br />
Im Sommer sind sie dicker, im Winter ziehen sie sich zurück und verflachen sich um damit die Kraft der Wellen besser aufzufangen.<br />
Um den Anstrum der Wellen aufzufangen brauchen sie genügend Platz.<br />
Wir bauen aber unsere Siedlungen und Strassen zu nahe am Wasser.<br />
Die Strände fallen den Wellen zum Opfer und werden ins Meer gespült.</p>
<p>Wo der Mensch eingreift, Ufermauern aus Beton, Strassen, Hotels oder Parkplätze baut, können sich die Strände nicht mehr zurückziehen.</p>
<p>Langfristig führt das dazu, dass sie verschwinden.</p>
<p>3/4 aller Metropolen befinden sich an Küstennähe. Die Hälfte der Bevölkerung lebt da.<br />
Bis 2025 werden 3/4 aller Bewohner der Erde in der Nähe der Ozeane leben.</p>
<pre>Ein Drittel der städtischen Weltbevölkerung lebt in Slums. 
Während weltweit überall Geisterstädte und leerstehende 
Wohnungen gebaut werden.</pre>
<p>In Mumbai stehen über 50% der Wohnungen leer. Die Wohnungen werden nur rein spekultiv gebaut. Viele Menschen können sich keine Wohnung leisten.<br />
Dennoch wird weiter gebaut. Die Slumbevölkerung wächst exponentiell.</p>
<p>In China stehen 65 Millionen Wohnungen leer. Dennoch floriert die chinesische Bauwirtschaft und verbraucht 1/4 des weltweit abgebauten Sandes.</p>
<p>Spanien hält den Rekord für den Sandverbrauch in Europa. 30% der seit 1996 gebauten Wohnungen stehen leer, obwohl Spanien ein Wohnungsmangel hat. Daneben existieren Flughäfen die nie einen Passagier gesehen haben.</p>
<p>Das Emirat Dubai baut weiter. Obwohl 90% der Wohnungen des Burj Khalifa leer stehen.</p>
<p>Beim Bau einer Autobahn wird der schönste Meersand der Welt genommen, weil er am billigsten ist.</p>
<p>Der grösste Sandverbraucher ist die öffentliche Hand. Doch steht der Sand auf der Liste der Umweltprobleme der Staaten?  Wir sprechen über Wasser in Europa, oder Landwirtschaftlichen Boden, Fischereiabkommen. - Aber über Sand wird nicht gesprochen.</p>
<p>Wir brauchen eine Alternative zum Bauprodukt Sand.<br />
Welche Materialien könnten Beton heute ersetzen. Sie können heute Häuser aus Stroh oder recycelbaren Stahl bauen.<br />
Unsere Gebäude müssen recycelbar werden. Wir sind heute an diese Materialien gebunden, weil die Unternehmer nur diese anbieten und verwenden.<br />
Mit diesen Materialien kennen sie sich aus.</p>
<pre>Anstelle von Sand, besteht die Möglichkeit Glas zerkleinert 
als Zuschlagstoff für Beton zu verwenden.</pre>
<p>Glasbeach in San Francisco<br />
Die Stadt hat hier Glas als Mülldeponie abgelagert. Mit der Zeit haben die Wellen das Glas rundgeschliffen. An diesem Glasstrand hat die Natur aus alten zerbrochenen Flaschen Sand gemacht. Hier zeigt sich das Glas in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden kann.</p>
<p>Florida Beach<br />
Florida geht den gleichen Weg wie San Francisco.<br />
Glas wird aus Sand hergestellt. Umgekehrt lässt sich auch aus Glas Sand machen.<br />
Glas hat die Eigenschaften wie Sand. - Meeresschildkröten legen ihre Eier in den "neuen" Sand.</p>
<pre>Das Potential ist gross: 
Ein Viertel des Altglases landet weltweit auf dem Müll.</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insel Huraa, Malediven</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/163_malediven.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-251" title="163_malediven" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/163_malediven-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
Seht ihr?</em><br />
<em>Unser Sand wird zum Bauen verwendet</em>.<br />
<em>Woher stammt dieser Sand?</em><br />
<em>Von den Stränden!</em><br />
<em>Je mehr Sand verschwindet, desto schlimmer wird die Erosion.</em><br />
<em>Das hat ernste Folgen für unsere Insel.</em><br />
<em>Versteht ihr das? - Ja.</em><br />
<em>Es wird Zeit zu handeln, nicht?</em><br />
<em>Wir müssen etwas tun.</em><br />
<em>Erzählt ihr das euren Eltern? - Ja.</em><br />
<em>Werdet ihr mit den Leuten sprechen,</em><br />
<em>die das Gebäude dort drüben bauen?</em></p>
<p><em>Werdet ihr mit denen sprechen,</em><br />
<em>die uns unseren Sand wegnehmen? - Ja.</em><br />
<em>Gebt diese Botschaft weiter!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #808080;">Wir empfehlen Ihnen, sich den spannenden Dokumentarfilm unter <em>Arte</em> anzuschauen. </span><br />
<strong><span style="color: #808080;">Kann den Kinobesuch ersetzen und hinterlässt einen nachdenklichen Zuschauer...</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/Film1.jpg"><img class=" wp-image-253 alignleft" title="Film" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/06/Film1.jpg" alt="" width="616" height="556" /></a></p>
<p><span style="color: #3366ff;">zum Film </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">http://future.arte.tv/de/thema/strande-gefahr<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erdölreserven</title>
		<link>http://planundwerk.ch/energie/?p=170</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 19:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[« Das Oel, dieser universellste aller Energieträger, wird uns noch während langer Zeit begleiten. [...] Unter Berücksichtigung der aktuellen Erdölförderung resultiert, basierend auf den nachgewiesenen Reserven, eine Reichweite von 54.2 Jahren. » Erdölvereinigung Schweiz, in: Petrosphäre Nr 1, (2012), S. &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=170">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><span style="color: #000000;">« Das Oel, dieser universellste aller Energieträger, wird uns noch während langer Zeit begleiten. [...]<br />
Unter Berücksichtigung der aktuellen Erdölförderung resultiert, basierend auf den nachgewiesenen Reserven, eine Reichweite von 54.2 Jahren. »</span></strong></p></blockquote>
<pre>Erdölvereinigung Schweiz, in: Petrosphäre Nr 1, (2012), S. 3 und S. 5</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #3366ff;">54,2 Jahre, eine exakte Aussage oder einfach anders formuliert: Die Reichweite für eine halbe Generation oder die Zeitspanne vom Kindergarten bis ins frühe AHV-Alter.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine übersichtliche Grafik der «Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie DGS» zeigt die Reichweite im Verhältnis (statische) Reserven zum (linearen) Verbrauch von 3.9 Milliarden Tonnen Erdöl pro Jahr. (2009)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_171" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/erdoel_reserven_2009.jpg"><img class="size-full wp-image-171 " title="Erdölreserven, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie DGS" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/erdoel_reserven_2009.jpg" alt="" width="485" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Erdölreserven, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie DGS</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Dabei sind<strong> Reserven</strong>, nachgewiesene und mit der heutigen Technik wirtschaftlich gewinnbare Rohstoffmengen während <strong>Ressourcen</strong> nachgewiesene, aber derzeit technisch und/oder wirtschaftlich nicht gewinnbare sowie nicht nachgewiesene, aber geologisch mögliche, künftig gewinnbare Energierohstoffmengen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die «Deutsche Rohstoffagentur DERA», beziffert für das Jahr 2011 die weltweiten Oel-Reserven auf 168 Milliarden Tonnen und die Oel-Ressourcen auf 159 Milliarden Tonnen. Dies ergibt zusammen ca. 327 Milliarden Tonnen. (obige Grafik DSG: 250 Mrd. t)</p>
<p>Berücksichtigt man nicht-konventionelles Erdöl wie Oelsand, Schwerstöl und Schieferöl ergibt dies, gemäss «DERA», zusätzlich für die Oel-Reserven ca. 48 Milliarden Tonnen und für die Oel-Ressourcen ca. 1 Milliarde Tonne.</p>
<p>Unabhängig der weiteren Ressourcen, Förder- und Verbrauchsmengen. Eines lässt sich mit Bestimmheit sagen:</p>
<p><strong>Das Erdölzeitalter, dauert ca. 200 Jahre. - Die nicht erneuerbaren Energien sind über Jahrmillionen entstanden und in der Erde als natürliche Ressourcen</strong><br />
<strong> vorhanden - Was verbraucht ist, ist weg!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 533px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/oelzeit-alter.jpg"><img class=" wp-image-172 " title="oelzeit alter" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/oelzeit-alter.jpg" alt="" width="523" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Oelzeitalter: Kurzer Abschnitt auf der historischen Zeitachse</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Erde lagern noch andere fossile Energierohstoffe wie Kohle und Erdgas. Auch hier wird eine technisch wirtschaftliche Förderung angestrebt.<br />
Wie der stetige Verbrauch von Kohle, Erdöl und Erdgas mit der Reduktion des CO2-Ausstosses in Einklang zu bringen ist, bleibt eine grosse Herausforderung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_173" class="wp-caption aligncenter" style="width: 508px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/CO2_emissionen.jpg"><img class="size-full wp-image-173 " title="CO2_emissionen" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/CO2_emissionen.jpg" alt="" width="498" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">Ziel Reduktion der CO2-Emissionen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;"><strong>« K wie Klima</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> <strong>Klimawissenschaft. Klimahysteriker. Klimaleugner. Klimakiller.</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> Klimapolitik. Klimarappen. Klimacamp. Klimabündnis usw.:</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> Das in einer merkwürdigen Mischung von Rationalität und Emotionalität</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> besetzte Thema hat das Zeug zum öffentlichkeitswirksamen</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> Dauerbrenner, mehr noch als die Frage der langfristigen</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> <strong>Verfügbarkeit des Erdöls. Die Erdölvereinigung befürwortet Klimaschutzmassnahmen</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> bzw. beurteilt sie danach, ob sie wirtschaftsverträglich</strong></span><span style="color: #000000;"><strong> und zielführend sind. »</strong></span></p></blockquote>
<pre>Erdölvereinigung Schweiz, in: Petrosphäre Nr 1,(2012), 
Panoptikum des Erdöls von A bis Z, S. 3</pre>
<blockquote><p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><span style="color: #3366ff;">Die Herausforderung besteht auch darin, einen gemeinsamen Nenner zwischen Oekologie, Oekonomie und Gesellschaft zu finden. Die Frage sei gestellt:<br />
Soll die Wirtschaft klimaschutzverträglich sein oder muss Klimaschutz wirtschaftsverträglich sein? - Was meinen Sie?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erdölverbrauch Schweiz</strong></p>
<p>Gemäss der «Erdölvereinigung Schweiz» betrug der Verbrauch 2011 an Erdölprodukten ca. 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Davon stammte ca. 4 Millionen Tonnen hochwertiges leichtes Rohöl hauptsächlich von den Ländern Libyen, Nigeria und Algerien.<br />
Rund 8 Millionen Tonnen wurden als Fertigprodukte von den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien importiert.</p>
<p style="padding-left: 270px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Erdölkosten, ein Beispiel:<br />
Rechnet man mit einem Ankaufspreis für Rohöl von 50 Rappen/Liter und bei Fertigprodukten von 80 Rappen/Liter, so betragen die jährlichen Aus- gaben für Rohöl ca. 2.2 Milliarden Franken und für Fertigprodukte ca. 8.6 Milliarden Franken.<br />
Zusammen rund 10.8 Milliarden Franken. - Auf 20 Jahren gerechnet ergibt dies einen Betrag von ca. 216 Milliarden Franken.</p>
<p></span></p>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3><span style="color: #3366ff;"><strong>→ Schreiben Sie uns Ihre Meinung.<br />
</strong></span></h3>
<p><span style="color: #3366ff;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wenn aus Erdöl Benzin wird</title>
		<link>http://planundwerk.ch/energie/?p=99</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 20:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Sie mobil? Fahren Sie Auto? Wie setzt sich der Benzinpreis zusammen? - Wer verdient wieviel am "flüssigen Gold"? &#160; Wie setzt sich der Benzinpreis in der Schweiz zusammen: [Quelle: petrosphäre 1/12, Erdölvereinigung] &#160; &#160; Die Vertriebskosten (8.8%) enthalten Lagerung, &#8230; <a href="http://planundwerk.ch/energie/?p=99">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 210px; text-align: left;"><span style="color: #3366ff;"><strong>Sind Sie mobil? Fahren Sie Auto? </strong><strong><br />
Wie setzt sich der Benzinpreis zusammen? </strong><strong>- Wer verdient wieviel am "flüssigen Gold"?</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Wie setzt sich der Benzinpreis in der Schweiz zusammen:</strong></h1>
<h3>[Quelle: petrosphäre 1/12, Erdölvereinigung]</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_113" class="wp-caption alignright" style="width: 358px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzin_kreis_ch_jpg.jpg"><img class="size-full wp-image-113 " title="benzin_kreis_ch_jpg" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzin_kreis_ch_jpg.jpg" alt="" width="348" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Benzin bleifrei 95: Relative Preiszusammensetzung<br />Tankstellenpreis: 1.86 CHF/Liter (2012)</p></div>
<p><span style="color: #808080;"><strong><br />
Die Vertriebskosten</strong> (8.8%) enthalten Lagerung, Transport, Logisitik. Marketing, Amortisation von Tankstellen, usw.</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Einkauf und Fracht</strong> (43.5%) wird primär durch den Einkaufspreis des Erdöls bestimmt.<br />
Des Benzin wird fertig raffiniert eingekauft.<br />
</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;"><strong>Steuern und Abgaben</strong> (47.7%)  werden in der nachfolgenden Tabelle aufgeschlüsselt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemäss der untenstehenden Tabelle betragen die Kosten für die Rheinfracht  (Rotterdam-Basel) 27.5 CHF/t.  Das heisst für einen Liter Benzin betragen also die Frachtkosten<br />
ca. 0.0369 CHF/Liter oder 36.91 CHF/1000Liter. Im obigen Diagramm eingesetzt wäre dies also im blauen Kreissegement ca. 1.9%. Somit wäre also für die Förderung Rohöl, Raffinierung, Frachtkosten, Ort Förderung bis Hafen Rotterdam, Kosten/Verkauf, Händler und Zwischenhändler noch ein Betrag von 0.773 CHF/Liter (43.5% - 1.9% = 41.6%) einzurechnen.</p>
<div id="attachment_102" class="wp-caption alignleft" style="width: 656px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzinpreis_ch_jpg1.jpg"><img class="size-full wp-image-102" title="benzinpreis_ch_jpg" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzinpreis_ch_jpg1.jpg" alt="" width="646" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Benzin bleifrei 95: Beispiel zum Preisaufbau im August 2012</p></div>
<p style="text-align: justify; padding-left: 240px;"><span style="color: #3366ff;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Wie setzt sich der Benzinpreis in Deutschland zusammen:</strong></h1>
<h3>[Quelle: wdr fernsehen, "ein liter rohöl geht auf reisen", sendung vom 27. mai 2008]</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Daten aufbereitet und im Kreisdiagramm dargestellt.</p>
<div id="attachment_114" class="wp-caption alignright" style="width: 367px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzin_kreis1_d_jpg.jpg"><img class="size-full wp-image-114 " title="benzin_kreis1_d_jpg" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzin_kreis1_d_jpg.jpg" alt="" width="357" height="412" /></a><p class="wp-caption-text">Benzin Super Plus, 1.48 Euro/Liter,<br />Tankstellenpreis 2008</p></div>
<p><span style="color: #808080;"><br />
Das rechte Kreis- diagramm zeigt die Preiszusammensetzung von 1 Liter Benzin Super Plus im Jahr 2008<br />
in Deutschland. Die Oel-Förderung</span><br />
<span style="color: #808080;">erfolgt in Kuwait und mit dem Tanker über den Suezkanal nach Rotterdam verschifft.</span><br />
<span style="color: #808080;">Das Erdöl erreicht Rotterdam nach 32 Tagen. Die Raffinierung des Erdöls erfolgt jedoch in Gelsenkirchen.</span> <span style="color: #808080;">(Deutschland)</span><br />
<span style="color: #808080;">Die ganze Wegstrecke beträgt ca. 10'000 km.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die beiden Beispiele lässen sich nicht direkt miteinander vergleichen da folgende Werte nicht abgeglichen sind: Erhebungsdatum, Währung, Art und Ort der Oelförderung, Ort Raffinierung, Weg Transport, usw.<br />
Es fällt auf, dass <strong></strong>der relative Anteil Steuern und Abgaben in Deutschland wesentlich höher liegt als in der Schweiz. (u.a. höhere MwSt.)</p>
<div id="attachment_115" class="wp-caption alignright" style="width: 419px"><a href="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzinsaule_d1_jpg.jpg"><img class=" wp-image-115" title="benzinsaule_d1_jpg" src="http://planundwerk.ch/energie/wp-content/uploads/2013/02/benzinsaule_d1_jpg.jpg" alt="" width="409" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">[*Quelle: WDR Fernsehen, "Ein Liter Erdöl geht auf Reisen", 2008]</p></div>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #808080;">Die Kosten der Oel-Förderung in Kuwait betragen ca. 0.004 Euro /Liter. Die Kosten für Tankerverlad sowie Verkäufer /Händler betragen ca. 0.439 Euro /  Liter. Ein Gross-tanker fasst ca. 285 Millionen Liter Rohöl, dies ent- spricht der täg- lichen Förder-kapazität von 1.8 Mio. Barrel Rohöl.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gemäss der WDR-Sendung betragen in Kuwait die Kosten für Einkauf und Verlad auf<br />
den Tanker ca. 0.439 Euro/Liter (29.7%). Rechnen wir noch die Förderung hinzu von        0.004 Euro/Liter (0.27%) beträgt dies zusammen 0.443 Euro/Liter.</p>
<p>Von diesem Betrag erhalten die Händler/Zwischenhändler einen Teil. - Wieviel davon erhält der Staat Kuwait?</p>
<p style="padding-left: 240px;"><span style="color: #808080;"><strong>Abgabe und Steuern an den Staat </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>Schweiz 0.88 CHF/Liter (2012) </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>Deutschland 0.94 Euro/Liter (2008)</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;">Dazu ein kleines Rechenbeispiel: </span><br />
<span style="color: #3366ff;">Unter der Annahme, dass ein Staat 0.10 Euro aus dem Verkauf von 1 Liter Erdöl einnimmt, ergeben sich folgende Geldbeträge:</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><span style="color: #000000;"><strong>Erdölförderung 2011</strong></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Kuwait</strong>   134.3 EJ*</span>  =  ca. 3.733 * 10^12 Liter  =  ca. 373 Milliarden Euro</span><br />
<span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Irak </strong>       134.2 EJ*</span>  =  ca. 3.730 * 10^12 Liter  =  ca. 373 Milliarden Euro</span><br />
<span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Libyen</strong>     21.4 EJ*</span>  =  ca. 0.594 * 10^12 Liter  =  ca.   59 Milliarden Euro</span><br />
<span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Nigeria</strong>  120.2 EJ*</span>   =  ca. 3.411 * 10^12 Liter  =  ca. 341 Milliarden Euro</span><br />
<span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Angola</strong>    85.2 EJ*</span>  =  ca. 2.368 * 10^12 Liter  =   ca. 236 Milliarden Euro</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;"><strong>Afrika</strong>    436.2 EJ*</span>  =  ca. 1.212*10^13 Liter  =  ca. 1'212 Milliarden Euro</span></p>
<h3 style="padding-left: 60px;">[ * Quelle: Dera, Deutsche Rohstoffagentur, Energiestudie 2012]<br />
1 EJ = 10^18 J = 278 * 10^9 kWh = 278 Mrd. kWh</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 240px;"><span style="color: #808080;"><strong>Vergleich: Der Bund nimmt in der Schweiz </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>knapp 6 Milliarden Franken Steuereinnahmen </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>aus dem Verkauf von Benzin und Diesel ein. </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>Diese Einnahmen entsprechen rund </strong></span><br />
<span style="color: #808080;"><strong>10% der Fiskaleinnahmen des Bundes.</strong></span></p>
<h3 style="padding-left: 240px;">[Quelle: petrosphäre 1/12, Erdölvereinigung]</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>
<pre><span style="color: #000000;"><strong>Ist unser Benzinpreis zu hoch?     </strong></span></pre>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<pre><strong><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;">Verdienen die Erdöl-Förderstaaten zu wenig, </span><span style="color: #000000;">was meinen Sie?</span> </span></strong></pre>
</li>
</ul>
<h3 style="padding-left: 30px;"></h3>
<h3 style="padding-left: 30px;"></h3>
<h3 style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #3366ff;">→ Schreiben Sie uns.</span></strong></h3>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><span style="color: #3366ff;">Unser nächster Artikel wird das Thema "Erdölreserven" erläutern.</span></p>
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